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Existenzgründungsberatung



         
Ihre Selbständigkeit
 

Abhängig angestellt
oder
selbständig + unabhängig
sein eigener Herr sein?

 

Diese Frage stellt sich für viele junge, aber auch ältere Menschen. Sei es aus der Unzufriedenheit mit der Arbeitsstelle, den Glauben an die eigenen Fähigkeiten, die eigene Geschäftsidee oder sei es aus einer akuten oder drohenden Arbeitslosigkeit.

Jede Existenzgründung beinhaltet Chancen aber auch Risiken für Sie. Prüfen Sie deshalb Ihre Stärken und Schwächen. Minimieren Sie mögliche Mißerfolgsfaktoren, optimieren Sie Ihre Erfolgsfaktoren.

Erstellen Sie ein Unternehmenskonzept (zwei Drittel der "Gründungsflops" hatten kein schriftliches Gründungskonzept).

Nehmen Sie fachkompetente Hilfe in Anspruch, lassen Sie sich beraten und coachen.

Guter Rat ist zwar teuer; schlechter Rat kann teurer sein.

Für die Existenzgründung und eine Anlaufphase von zwei Jahren gibt es staatliche (stattliche) Beratungszuschüsse.

Ihr Gründungsberater

sollte wissenschaftliche und praktische Beratungskompetenz haben.

Branchenerfahrung ist von Vorteil. Er soll über unternehmerische Kompetenz verfügen, soll Sie beraten, coachen, Tips und Hinweise geben, bei wichtigen Gesprächen (Banken usw.) anwesend sein.

Mit Ihnen soll er:

 

  • Ziele setzen
  • Planalternativen zur Zielerreichung erarbeiten
  • Entscheidungshilfen geben
  • Realisierungshilfen geben
    Aufbau- und Ablauforganisation
  • Kontrollieren (Soll-Ist-Vergleich)
  • Abweich-, Ursachen- und Folgeanalysen erstellen.

Die unternehmerische Verantwortung liegt jedoch bei Ihnen, nicht beim Gründungsberater. Gebrauchen Sie Ihren gesunden Menschenverstand, hinterfragen Sie seine Tips und Hinweise.

Gründer und Gründungsberater Rainer Gansen

Vor 16 Jahren war ich selbst Existenzgründer. Gründungsberater gab es damals kaum. Heute betreibe ich eine wirtschafts- und steuerberatende Praxis mit 16 Mitarbeitern.

Seit 14 Jahren bin ich als Gründungsberater tätig, führe Seminare für Banken und andere Weiterbildende Institute durch.

An der Fachhochschule Köln doziere ich über das Thema Existenzgründungsmanagement.

Zusammen mit der Wirtschaftsförderung, der Fachhochschule und anderen Institutionen habe ich “Prax-Wiss” als Ideenwettbewerb zur Stärkung der Mittelstandes konzipiert.

Ziel von “Prax-Wiss” ist es, dass

umsetzbare Ideen entwickelt werden, die die Bedingungen für mittelständische
Unternehmen in der Region nachhaltig und spürbar verbessern.

Bisher habe ich ca. 300 Existenzgründungen beraten und als Steuerberater auch betreut.

Nicht alle Gründungen waren erfolgreich.

Chancen und Risiken einer Existenzgründung
Probleme und Erfahrungen
Zwei Drittel aller Gründer haben nach ihrer Gründung mit ernsthaften Problemen zu kämpfen.

Hauptursachen sind:

 

  • mangelnde unternehmerische Kompetenz
    (Kaufmännisch, Personalführung)
  • Unterschätzung der Marktkräfte
    (Wettbewerb, Zahlungsmoral)

Die “Erfolglosenrate” junger Unternehmen ist erschreckend hoch. Sie liegt jedoch nicht - wie häufig zu hören - bei 50 % innerhalb der ersten fünf Jahre.

    Ø 60 bis 70 % der Gründer arbeiten betriebswirtschaftlich erfolgreich,
    sie erwirtschaften positive betriebswirtschaftliche Ergebnisse.

    Ø 20 bis 30 % der Gründer arbeiten betriebswirtschaftlich nicht erfolgreich,
    die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse sind negativ oder zu niedrig.

    Ø 5 bis 10 % der Gründer werden insolvent, Sie können ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, nach der Betriebsaufgabe bleiben häufig noch Schulden übrig.

Ursachen des Scheiterns durch Involvenz sind:

Interne betriebswirtschaftliche Gründe (zu starker Wettbewerb, hohe Fixkostenbelastung, zu hoher Übernahmepreis, Planungsfehler usw.).

Externe Ursachen im betrieblichen Umfeld (Unterfinanzierung, schlechte Zahlungsmoral).

Änderung der globalen Erfolgsfaktoren (Gesamtwirtschaft, Wechselkurse, Gesetzgebung, wissenschaftlich-technische Entwicklung).

Risiken und Chancen
Zwei Gründungsflops  - vier erfolgreiche Gründungen

Aus der Vielzahl der durchgeführten Gründungsberatungen einige ausgewählte Beispiele:

Zwei Flops

    Ø Fünf Gründer mit ergänzender Fachkompetenz, Betriebsübernahme, erweitertes Produktprogramm, Investitionsvolumen über 3 Millionen (öffentlichen Finanzierungsmittel). Konkurs nach drei Jahren, Restschulden nach Abwicklung ca.: 1,6 Millionen DM.

    Ø Zwei Gründer (Produktentwickler und Vertriebsfachmann) mit fortentwickeltem Produkt, Investitionsvolumen 1,2 Millionen (öffentliche Finanzierungmittel), Konkus nach 6 Jahren, Folgeschaden ca. 800 TDM.

Vier überaus erfolgreiche Gründungen

    Ø=20 Zwei Gründer im Bereich Unternehmensberatung. Kaum Kapitalbedarf, Unternehmensaufbau über zwei Jahre, hervorragende Ergebnisse, Verkauf des Unternehmens nach zwei Jahren für über 10 Millionen. Angestellte Geschäftsführer in der verkauften Firma.

    Ø Gründung aus drohender Arbeitslosigkeit. Dienstleistungsumsatz nach fünf Jahren über 10 Millionen, hervorragende Ergebnisse.

    Ø Gründung mit 56 Jahren, Handelsbereich, sechs Mitarbeiter, Betriebliche Funktionsbereiche ausgelagert. Umsatz nach 5 Jahren über 20 Millionen, hervorragende Ergebisse.

    Ø Zwei fachfremde ausländische Gründer, Betriebsübernahme, hoher Kapitalbedarf für Betriebsverlagerung, Erweiterungs- und Modernisierungsinvestitionen. Keine öffentlichen Finanzierungsmittel, Break-Even-Point nach 4 Jahren. Erfolgreich.

 Erfolgsfaktor Ihrer Gründung
Sie selbst!

Unternehmerischer Erfolg ist in erster Linie von der Unternehmerpersönlichkeit abhängig.

Die fachliche und unternehmerische Kompetenz der Gründer ist Erfolgsfaktor Nr. EINS.

Geschäftlicher Erfolg ist zu 70 % von der unternehmerischen Kompetenz, zu 30 % von der Fachkompetenz abhängig.

Eine gute schulische Bildung ist kein Garant für den Gründungserfolg. Die in der Schule bewertete “Intellektuelle Kompetenz” deckt nur einen Teil der “unternehmerischen Erfolgsfaktoren” ab.

Unternehmerische Kernkompetenzen sind:

    Ø Motivationsfähigkeit
    Fähigkeit sich, Miarbeiter, Kunden und andere motivieren zu können

    Ø Delegationsfähigkeit
    Aufgaben und Verantwortung auf andere übertragen zu können

    Ø Entscheidungsfähigkeit
    rationale Entscheidungen auch unter Druck treffen zu können

    Ø Kreativität
    innovative Ideen in den betrieblichen Funktionsbereichen realisieren zu können

    Ø Intellektuelle Kompetenz
    neben der intellektuellen Allgemeinbegabung gehören dazu:
      Zielorientiertes Denken und Handeln, systematische Arbeitsweise,
      Abstaktrionsvermögen, Selbstkritikfähigkeit und -disziplin

Testen Sie Ihre unternehmerischen Potenziale:

    Ø Leistungsmotivstärke

    Ø Internale Kontollüberzeugung

    Ø Risikoneigung

    Ø Problemorientierung

    Ø Durchsetzungsvermögen

    Ø Ungewissheitstoleranz

Zum Unternehmer wird man nicht nur geboren. Unternehmerische Verhaltensweisen und Potenziale kann man auch erlernen.

Richtig ist auch: Etwas Glück gehört auch dazu.

In diesem Sinne:

Viel Glück!

  Ihr Absatzmarkt

Marktanalyse, Marktstrategie und Vertriebskonzept sind entscheidend für den Geschäftserfolg.

Ein erster Schritt zur Markt- und Bedarfserkundung ist die Analyse der statistischen Marktdaten, (Einwohnerzahl, Kaufkraft, Wohn- und Infrastruktur, Wettbewerber usw.).

Sind Zielgruppen definier- und abgrenzbar, was beeinflußt das Kaufverhalten ihrer Zielgruppen.

Marktstrategie: Umsatz auf Kosten der Konkurrenz, - neue Käuferschichten, - Kombination.

Erfassen Sie saisonale Schwankungen, minimieren Sie Saisonschwankungen durch eine entsprechende Leistungspalette

  Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung

Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung soll den Kunden Nutzen (Grund- und Zusatznutzen) stiften. Ihre Leistung ist der Problemlöser für die Kunden. Gestalten Sie das Leistungsangebot kundengerecht an den Kundenbedürfnissen ausgerichtet.

Der Wurm muß dem Fisch schmecken nicht dem Angler.

Gerade im Leistungsangebot sollten Sie Innovationen einplanen und nicht nur vorhandenes kopieren. Der Zusatznutzen, den Ihr Leistungsangebot bringt, hebt es von Wettbewerbsprodukten ab, schafft Stammkundenbindung und schafft Preis(erhöhungs)spielräume.

 

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Rainer Gansen

 

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